Integration statt Insellösungen

Integration statt Insellösungen

Die Softwarelandschaft eines großen Unternehmens kann schnell komplex und undurchsichtig werden. Schließlich werden für viele verschiedene Szenarien und Einsatzzwecke passende Softwarelösungen benötigt und eingesetzt. Über die Jahre entsteht ein kaum zu überblickender Dschungel an Systemen – die Frage der sinnvollen Vernetzung dieser Systeme wird dabei leider viel zu selten gestellt. Dabei wäre es sinnvoll, von vornherein zu bedenken, welche Lösungen miteinander arbeiten können, statt immer nur Insellösungen einzusetzen, die vollkommen autark arbeiten.

Gerade der Austausch von Daten zwischen verschiedenen eingesetzten Lösungen ist in der heutigen Zeit überaus wichtig. Diese Datenflüsse sollten im Idealfall direkt bei der Entwicklung von Softwarelösungen bedacht werden. Die Gesamtarchitektur aller eingesetzten Lösungen muss hierfür strategisch betrachtet und geplant werden. Nur so kann vermieden werden, dass über die Zeit komplizierte und kostenintensive Umwege gebaut werden müssen, um Daten abzugreifen und an andere Stellen zu übermitteln. 

Werden Schnittstellen und Datenflüsse schon bei der Entwicklung bedacht und gegebenenfalls direkt mitentwickelt, können unnötige Kosten und absehbare Probleme vermieden werden. Insellösungen ohne Schnittstellen sind schlicht nicht mehr zeitgemäß und stammen noch aus Zeiten, in denen die globale Nutzung von Daten innerhalb eines Unternehmens kaum vorstellbar war – doch diese Zeiten sind tatsächlich längst vorbei. Informationen müssen heute jederzeit schnell und unkompliziert abgerufen werden können – über eine Vielzahl von Applikationen hinweg. Nur so kann effizient und Daten-basiert gearbeitet werden. Nur so sind Unternehmen zukunftsfähig aufgestellt. 

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