Messehalle der Messe Frankfurt mit Ausstellerständen und Besuchern
Messe Frankfurt

Messe Frankfurt × pripares: Vom Proof of Concept zur geschäftskritischen Plattform

Eine Partnerschaft seit 2013. Drei tragende Systeme. 1,2 Millionen Accounts.

Über Messe Frankfurt

Die Messe Frankfurt ist mit rund 2.700 Mitarbeitern an 29 Standorten weltweit einer der größten Messe-, Kongress- und Eventveranstalter der Welt.

Bei großen Messen wie Ambiente, ISH, Light + Building, Automechanika haben wir die Software dahinter gebaut.

Damals: ein Proof of Concept. Heute: das Rückgrat der digitalen Infrastruktur.

Im Mai 2013 beauftragte uns die Messe Frankfurt mit einem Proof of Concept für eine neue Portalarchitektur. Aus dem PoC wurde ein vollständiges Projekt. Aus dem Projekt eine Plattform. Heute laufen Stand-Konfigurationen, Ticketverkäufe, Einlasskontrollen und das Aussteller-Marketing über die Systeme, die daraus entstanden sind, bei praktisch jeder Veranstaltung der Messe Frankfurt weltweit. Wir entwickeln sie laufend weiter.

Drei Systeme. Eine Plattform.

01

MyAccountdas zentrale Login-Portal

Ein Account für hunderte Portale.

Über MyAccount loggten sich 1,2 Millionen Nutzer in hunderte Portale der Messe Frankfurt sowie angebundene Partner-Portale weltweit ein. Konfiguration von Messeständen, Ticketbestellung, Einlasskontrolle, weitere Services: alles lief über einen Account. Das Portal war über ein Jahrzehnt im produktiven Einsatz, mit 99,95 % Verfügbarkeit, und wurde mittlerweile durch eine Nachfolge-Plattform abgelöst.

02

ESB-Middlewaredie Integrationsschicht

Daten konsistent halten, über alle Systeme hinweg.

Parallel zum Login-Portal entwickelten wir die Middleware auf Basis eines Enterprise Service Bus. Sie verband das Login-Portal direkt mit den CRM-Systemen. Verteilt über mehrere Server-Nodes, lose gekoppelt, mit persistenten Message-Queues.

Im Klartext: Wenn ein Nutzer im Login-Portal seine Daten änderte, wirkte sich das unmittelbar in allen angebundenen CRM-Systemen aus. Ohne Datenverlust. Ohne Überlastung der Hintergrundsysteme. Ohne Out-of-Sync-Zustände zwischen Portal und CRM.

Heute ist der ESB in Teilen abgelöst und ergänzt noch dort, wo das Nachfolge-System Lücken hat.

03

MPMder Medienpaket Manager

Aussteller pflegen ihren Messeauftritt selbst.

Der MPM ist das zentrale Online-Tool für das Messe-Marketing der Aussteller bei Ambiente, ISH, Light + Building, Automechanika, Techtextil, IFFA, Prolight + Sound und vielen weiteren Messen weltweit. Aussteller verwalten online ihr Firmenprofil: Kontaktdaten, Werbetexte, Videos, Logos. Die Daten werden automatisch in alle Medienkanäle der Veranstaltung publiziert: gedruckter Katalog, Aussteller- und Produktsuche im Web, interaktiver Hallenplan, Navigator-App.

Dazu: integrierter Shop für Zusatzleistungen, Verwaltungsoberfläche für Veranstaltungen, Reporting für die Messe-Organisation.

Mehr zum Medienpaket Manager

Kleiner, aber unverzichtbar

Eine Merkliste, mit der Messebesucher ihren Besuch im Voraus planen. Systeme zur Kundendatenverwaltung, die die CRM-Prozesse ergänzen. Vieles davon nicht sichtbar, vieles davon im Tagesgeschäft selbstverständlich geworden.

Was geschäftskritisch heißt

Wenn so eine Plattform fällt, fallen Logins. Fallen Ticketkäufe. Fallen Einlasskontrollen. „Geschäftskritisch“ ist hier kein Vertriebs-Adjektiv. Es ist die nüchterne Beschreibung dessen, was diese Software 13 Jahre lang getragen hat.

1,2 Mio.

Accounts im System

99,95 %

Verfügbarkeit (SLA)

18

Tochtergesellschaften weltweit

Was bleibt

Software hat einen Lebenszyklus. Manches haben wir nach über einem Jahrzehnt geordnet an die Nachfolge übergeben, manches ergänzt noch dort, wo das Nachfolge-System Lücken hat - und manches trägt noch heute Veranstaltungen weltweit.

Solche Plattformen baut man nicht aus PowerPoint-Folien. Man baut sie aus Code, der laufen muss.

Jeden Tag, weltweit, ohne Ausnahme. Mit Architekten, die wissen, was passiert, wenn das System fällt. Und mit Fachkollegen auf Kundenseite, die das gleiche Ziel haben.

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